Die Genossenschaft Neustart: solidarisch leben + wohnen eG lädt herzlich zum Nachbarschaftsfest „Maribu trifft Franz“ ein.
Am Samstag 6. Juni ab 16 Uhr verwandelt sich die Panzerhalle im Französischen Viertel in einen Treffpunkt für Nachbar:innen, Freund:innen und alle Interessierten.
Unter dem Motto „Maribu trifft Franz“ möchten wir Menschen aus der Nachbarschaft zusammenbringen, Begegnungen ermöglichen und gemeinsam einen schönen Nachmittag und Abend verbringen. Euch erwartet ein fröhliches Fest für Groß und Klein – mit Spiel und Spaß für Kinder, Kaffee und Kuchen, leckerem Essen und mitreißender Live-Musik, die für gute Stimmung sorgt.
Neben zahlreichen Gelegenheiten zum Austausch informiert die Genossenschaft Neustart über das geplante Projekt mit drei Gebäuden auf dem Areal Marienburgerstraße („Maribu“) sowie über die vorgesehene soziale Infrastruktur. Ziel ist es, eine inklusive und nachhaltige Nachbarschaft zu schaffen – mit Wohnungen, gemeinschaftlichen Einrichtungen und sozialen Angeboten, die auch die angrenzenden Viertel bereichern.
Alle sind herzlich eingeladen – kommt vorbei, bringt eure Freund:innen und Nachbar:innen mit und feiert mit uns!
Programm:
16:00 Uhr Eröffnung
16:00 - 18:00 Uhr Kaffee & Kuchen, Spiel & Spaß für Kinder
Cecosesola – Ein selbstorganisiertes Versorgungsnetzwerk für hunderttausend Menschen in Venezuela
Café Hafenblick (Hechinger Str. 35 (4-Häuser-Projekt))
Der Kooperativenverbund Cecosesola in Venezuela (kurz für: Central Coperativa de Servicios Sociales del Estado Lara, deutsch: „Zentralgenossenschaft sozialer Dienste von Lara“, siehe auch Wikipedia) versorgt hunderttausende Menschen solidarisch mit Lebensmitteln, Gesundheitsversorgung, einem Beerdigungsservice und Sozialversicherungen. Seit fast 60 Jahren besteht dieses organisch wachsende Netzwerk, das sich jenseits von Profitlogik durch Versammlungen und den Aufbau von Vertrauensbeziehungen selbstorganisiert. Auch angesichts ökonomischer Krisen und gesellschaftlicher Umbrüche erweist es sich als resilient.
2022 erhielt Cecosesola den Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis).
Sigrun Preissing (Tübingen) und Luis Peters (Witzenhausen) aus der Commons Bewegung werden auf Grundlage ihres mehrwöchigen Besuchs bei Cecosesola berichten. Insbesondere soll es um die Frage krisenresilienter Grundversorgung gehen, und was wir aus diesem Beispiel für unsere Netzwerke und Initiativen in der Region lernen können.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Neustart: solidarisch leben + wohnen eG mit dem Eckladen und dem 4-Häuser-Projekt.